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60% der Führungskräfte scheitern in ihren Rollen - und es entscheidet sich in den ersten 3 -6 Monaten



Ich habe in den letzten Jahren viele Führungskräfte in ganz unterschiedlichen Situationen begleitet.


Was mir dabei immer wieder auffällt:



▶ Der kritischste Moment ist der Einstieg in eine neue Rolle.


Nicht nach einem Jahr.


Nicht nach den ersten großen Projekten.


Sondern in den ersten Wochen.


In einem relativ kurzen Zeitraum – oft drei bis sechs Monaten – entscheidet sich erstaunlich viel:



▶ Gewinnt man zentrale Stakeholder – oder stößt sie vor den Kopf?


▶ Zieht das Team mit – oder bleibt es innerlich auf Distanz?


▶ Versteht man die Kultur – oder arbeitet man unbewusst gegen sie?


▶ Und vor allem: Liefert man früh genug sichtbare Ergebnisse?



Diese Phase ist sensibel.


Zu frühe Kompromisse schleifen sich ein – und sind später kaum noch korrigierbar.


Fehlende klare Positionierung führt oft über Monate hinweg zu Unklarheit in der Führung.


Zu hartes oder zu schnelles Positionieren wiederum kann Beziehungen beschädigen, bevor sie überhaupt entstanden sind.


▶ Genau diese Balance macht den Unterschied.


Und genau hier entstehen die Weichen für alles, was danach kommt.


Was mich dabei zunehmend beschäftigt:



▶ Wir investieren viel in Führungskräfteentwicklung – aber relativ wenig in genau diese Phase.


Dabei ist sie oft entscheidend dafür, ob jemand in einer neuen Rolle wirksam wird oder scheitert.


Deshalb werde ich meinen Fokus künftig noch stärker darauf legen, genau diese Übergangsphase zu beleuchten:


▶ Wie gelingt ein klarer, wirksamer Einstieg in eine neue Führungsrolle?


▶ Was braucht es, um schnell Orientierung, Vertrauen und Wirkung aufzubauen?


▶ Und wie vermeidet man typische Muster, die sich später kaum noch korrigieren lassen?


Denn Führung entscheidet sich oft nicht im Verlauf.


▶ Sondern ganz am Anfang.

 
 
 

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